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15. Juni 2008
Silber für Österreich bei Karate-EM der Regionen

Mit einer Silbermedaille überraschte das österreichische Kata-Team bei der 6. Karate-Europameisterschaft der Regionen am 14. Juni 2008 im slowenischen Marburg.

Bei dieser Europameisterschaft, an der Nationalteams und Auswahlteams aus allen europäischen Regionen teilnehmen, werden ausschließlich Mannschaftsbewerbe (Kata und Kumite) ausgetragen.

In Marburg kämpften 102 Teams aus über 50 Regionen um die Plazierungen, Österreich wurde u. a. durch Roland Breiteneder, Simon Klausberger und Thomas Kaserer vertreten, die für die Region Oberösterreich an den Start gingen. Das Trio, das mit dem österreichischen Nationalteam ident ist, setzte sich nach einem Freilos zunächst gegen das Nationalteam von Montenegro klar mit 5:0 durch. Gegen Kroatien gab es einen knappen, aber verdienten 3:2-Sieg, ehe es zum zweiten Mal in diesem Jahr zu einem Duell mit dem Schweizer Nationalteam kam, das die Österreicher abermals gewannen, diesmal mit 4:1. Damit stand Österreich erstmals im Finale einer EM der Regionen. Gegen Seriensieger Spanien blieben die Österreicher zwar mit 0:5 chancenlos, das Ergebnis spiegle aber, so Bundestrainer Roth und einige andere Fachleute, auch die Erwartungshaltung der Kampfrichter wider. "Wir sind ganz vorne dabei und haben im Finale eine gute Figur gemacht. Das wird in den Köpfen der Kampfrichter Spuren hinterlassen und uns in der Zukunft helfen", freut sich der Bundestrainer, dessen Blick bereits auf die WM in Tokio im November gerichtet ist.

Das Kata-Team der Damen (Yasemin Güngör, Anna Reifberger, Anela Hrnic) belegte Platz 7, die Kumite-Teams der Herren (Thomas Schell, Günther Stangl, Michael Koza, Nedzad Randow, Jean-Marc Mayer) und der Damen (Sonja Anderl, Eva Thajer, Natalie El Kanfoud) schieden in der ersten Runde aus.

 
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