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13. November 2008
Enttäuschender Auftakt der Karate-WM in Tokio

Mit einer 2:3-Niederlage gegen Serbien war für das österreichische Kata-Team die Karate-WM in Tokio bereits nach der ersten Runde zu Ende.

Thomas Kaserer, Roland Breiteneder und Simon Klausberger zeigten am 13.11.2008, dem ersten Tag der 19. Karate-WM im Nippon Budokan, gegen das serbische Team zwar eine solide Leistung, eine kleine Unsicherheit kurz vor Ende der Kata Kanku Dai gab jedoch den Ausschlag für die knappe Niederlage.

"Man hätte zwar auch anders entscheiden können, aber wir dürfen uns, im Gegensatz zu anderen Nationen, hier eben keinen Fehler erlauben", analysiert Bundestrainer Mag. Ewald Roth und spielt damit auf den Kampfrichterbonus an, den das Gastgeberland hier genossen hat. Sowohl das japanische Damen-Team als auch die Herren erreichten unangefochten das Finale, wobei vor allem bei den Herren der Sieg in der zweiten Runde gegen den regierenden Weltmeister Italien sehr umstritten war.

Im Finale gab es dann jedoch im Herren-Bewerb eine Riesenüberraschung, weil Frankreich sich mit 3:2 Kampfrichterstimmen den Titel knapp, aber verdient holte. Eine klare Sache hingegen war der Kata-Teambewerb der Damen: Japan siegte mit 5:0.

Die dritte Titelentscheidung des ersten Wettkampftages brachte in einem rein europäischen Finale Gold für das Kumite-Team der Damen aus Deutschland, Silber ging an Spanien.

Morgen, Freitag, werden Thomas Kaserer und Joan-Marie Stadler in den Kata-Einzelbewerben an den Start gehen.

 
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