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13. Februar 2011
2 Bronzemedaillen bei Karate-EM in Novi Sad

Am 13. Februar 2011, dem dritten Tag der Karate-EM der Kadetten, Junioren und U 21 im serbischen Novi Sad gab es die ersehnten Medaillen für Österreich. Das Kata-Team (Christoph Erlenwein, Michael Erlenwein, Armin Hajdarevic) holte ebenso Bronze wie Alisa Buchinger in der Kategorie U 21 bis 60 kg.

Bereits am Morgen gab es Anlaß zum Jubel für das österreichische Team. Christoph Erlenwein, Michael und Armin Hajdarevic setzten sich im Kata-Teambewerb der Junioren zunächst mit 5:0 gegen Weißrußland durch, besiegten danach Slowenien mit 3:2, ehe sie mit 2:3 gegen die Türkei denkbar knapp am Finaleinzug scheiterten. Im Kampf um Platz drei besiegte das Trio aus Oberösterreich schließlich Deutschland verdient mit 3:2 und holten damit die erste Bronzemedaille dieses Turniers für Österreich.

Umittelbar danach zeigte Alisa Buchinger in der Kategorie Kumite U 21 bis 60 kg ihre Extraklasse. Sie siegte gegen die Slowenin Tesanovic mit 4:0, bezwang danach die Rumänin Boga mit 2:0 und die Portugiesin Barbero mit 5:0. Im Semifinale unterlag sie der Russin Shakirova mit viel Pech 1:3, holte sich aber dann im kleinen Finale mit einem klaren 3:1-Sieg gegen die Französin Matoub die Bronzemedaille.

In toller Form zeigte sich auch Stefan Pokorny. Der Salzburger besiegte zunächst den Portugiesen Rodriguez mit 4:0, danach den Niederländer Vaseur mit 3:0 und den Serben Joksic mit 2:0. Im Semifinale stand er dem starken Ungarn Yves Martial gegenüber, wo er sich nach einem Untentschieden in der regulären Kampfzeit in der Verlängerung mit 1:2 geschlagen geben mußte. Im kleinen Finale unterlag er dem Türken Kaya ganz unglücklich mit 1:3 und belegte damit Platz 5.

Am Samstag, 12. Februar 2011, hatte Christoph Erlenwein mit einem 7. Platz in der Disziplin Kata Einzel Junioren für die bis dahin beste österreichische Plazierung gesorgt. Goran Stanic holte im Kumitebewerb der Junioren bis 55 kg ebenso Platz 9 wie Jutta Rath im Bewerb Kata Einzel Kadettinnen.

"Mit 2 x Bronze und einem 5. Platz können wir eine positive Bilanz dieser EM ziehen", resümiert Bundestrainer Roth und weist darauf hin, daß "mit ein bißchen weniger Pech" sogar noch mehr und noch glänzenderes Edelmetall möglich gewesen wäre.

 
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