Vor der eindrucksvollen Kulisse der Portimão Arena an der Algarve zeigte das oberösterreichische Kata-Herren-Team einen starken Auftritt: Ajdin Besic, Christoph Buchinger und Lukas Buchinger holten für Österreich die Bronzemedaille bei den ESKA European Shotokan Karate-do Championships in Portugal.
Das Trio überzeugte bereits in der Vorrunde mit einer präzise abgestimmten Gojūshiho Shō, die ihm die zweithöchste Wertung und damit den klaren Finaleinzug brachte. Auch im Finale bestätigten die Karate-do Wels-Athleten ihre Form: Mit der Kata Gojūshiho Dai sicherten sie Österreich verdient die Bronze-Medaille. Kata-Coach Ewald Roth war mit dem Auftritt seines Teams äußerst zufrieden: „Die Burschen haben geliefert und die hohen Erwartungen erfüllt. Ich bin stolz auf sie.“
In den Einzelbewerben sorgte Christoph Buchinger zusätzlich für ein Ausrufezeichen. Mit einer starken Empi im Semifinale und 49,2 Punkten erreichte er Rang sechs und damit das beste österreichische Ergebnis in der allgemeinen Klasse. Sein Bruder Lukas Buchinger startete vielversprechend mit einem klaren 4:0-Sieg gegen Norwegen, musste sich jedoch in der zweiten Runde denkbar knapp geschlagen geben: Beim Stand von 2:2 entschied der Hauptkampfrichter zugunsten des Portugiesen Dias Martim, was im österreichischen Lager für Stirnrunzeln sorgte.
Ajdin Besic traf bereits zu Beginn auf einen besonders schweren Gegner: den späteren Europameister Nardi Carlo aus Italien. Nach der knappen Auftaktniederlage war für ihn – aufgrund des fehlenden Trostrunden-Systems der ESKA – kein weiterer Kampf mehr möglich.
Auch der Nachwuchs präsentierte sich stark. Adin Sakanovic erreichte in der Kategorie Kata Cadets das Semifinale und belegte schließlich Platz sieben. In der Kategorie Kata Veterans (+35 Jahre) kämpfte sich Christian Dickinger durch mehrere Runden und beendete den Bewerb auf Rang sieben.
Einen besonders kämpferischen Auftritt zeigte Elvedin Herac, der als einziger oberösterreichischer Kumite-Starter antrat. Mit Siegen über Tschechien und die Schweiz startete er stark in das Turnier, ehe er in Runde drei auf den späteren Vize-Europameister Stapleton-Smith Jade aus England traf. Der Brite setzte mit einer Ippon-Wertung den entscheidenden Punkt.
Fotos: Ewald Roth















































































