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23. September 2007
Weitere 4 Medaillen für Österreich bei Karate-WM

Nach den vier Medaillen des ersten Wettkampftages gab es auch am zweiten Tag der Shotokan Karate-WM in Bydgoszcz Anlaß für großen Jubel im rotweißroten Team: Mit einer weiteren Gold- und drei Bronzemedaillen wuchsen die jungen österreichischen Sportler über sich hinaus und können mit einer beeindruckenden Bilanz am Montag die Heimreise antreten.

Das Highlight des Tages lieferte das Kumite-Team der Junioren: Thomas Kaserer (O.Ö.), der bereits am ersten Tag spektakulär die Silbermedaille im Einzelbewerb gewonnen hatte, Andreas Muther und Johannes Riedmann (beide Vbg.) zogen mit Siegen über Wales, Belgien und England in das Finale ein, wo sie sich gegen Ungarn mit 2:1 durchsetzten und den WM-Titel holten.

Das Kumite-Team der Damen mit Sabrina Wrann (Ktn.), Natascha Aberer (Vbg.) und Yasemin Güngör (O.Ö.) verpaßte nach Siegen über die Ukraine und Schweden mit einer denkbar knappen und etwas umstrittenen Entscheidung gegen Polen den Finaleinzug und holte die Bronzemedaille.

Ebenfalls Bronze holte das Kumite-Team der Kadetten (16- und 17-Jährige) mit Johannes Riedmann (Vbg.), Mario Rettenbacher (Sbg.) und Vincent Auinger.

Für die dritte Bronzemedaille des Wettkampftages sorgte schließlich das neu formierte Kata-Team der Damen. Yasemin Güngör, Alexandra Berner (beide O.Ö.) und Anna Reifberger (Sbg.) belegten hinter Deutschland und Polen den dritten Platz, Italien mußte sich mit Platz 4 begnügen.

Pech hatte das Kata-Team der Herren (Thomas Kaserer, Vincent Auinger, Christoph Lichtmannegger), das den Einzug in das Finale der besten vier Teams um 0,1 Punkt verpaßte und Platz 5 belegte.

Erfreulich auch die Leistung des Kumite-Teams der Herren in der allgemeinen Klasse. Günther Stangl (Stmk.), Franz Mauch (Sbg.), Emanuel Riedmann, Andreas Muther (beide Vbg.) und Thomas Kaserer (O.Ö.) besiegten in einem spannungsgeladenen und sehr ausgeglichenen Match Deutschland ganz knapp, ehe sie ebenso knapp an Italien scheiterten.

"Die Youngsters haben alle Erwartungen übertroffen und sind über sich hinausgewachsen", freut sich Bundestrainer Mag. Ewald Roth über die 8 Medaillen dieser Weltmeisterschaft. "Wir können zuversichtich nach vorne blicken."

 
  levelseven.at